…schliessen sich für dieses Blog hier in diesem Beitrag.
Der Jahresrückblick kann positiv kurz ausfallen: es war schön! Besonders dankbar bin ich für die Möglichkeit Zeit mit dem besten Patenkind der Welt zu verbringen, aber auch dafür, dass Familie und Freunde gesund, munter und Nahe geblieben sind.
Der Blog-Kreis schliesst sich durch die Präsentation meines Weinhachtsgeschenks vom besten Papa der Welt: mein Blog, auf Papier gedruckt, von ihm höchstselbt kunsthandwerklich zum Buch gebunden:


Es ist faszinierend, wie stark die Darreichungsform den Zugang zum Inhalt beeinflusst, und wie gut die Transformation vom virtuellen Blog in die Materie eines Buches größtenteils funktioniert. Und selbst dort, wo sie nicht funktioniert, z.B. bei Links zu Videos oder Musik, ist das kein Beinbruch, denn es verdeutlicht unmittelbar die Grenzen des jeweiligen Mediums.
Letzteres mag so banal klingen, wie das Folgende, ist es aber nicht wirklich: in einem Buch blättert man ganz anders, als in einem Blog. Das wirkt sich z.B. auf die Verweildauer aus, die bei Blogs (und anderen Internetseiten) selten länger als wenige Seiten/Beiträge beträgt, und oft eine gewisse Flüchtigkeit hat. Das ist beim Buch anders, die Aufmerksamkeit wird hier stärker gebunden.
Ein wunderbares Geschenk! Auch auf diesem Wege nochmal vielen Dank dafür, lieber Papa!
Das Schlußwort des Jahres möchte ich diesmal dem großartigen Douglas Adams überlassen, in der Hoffnung, dass der darin steckende Geist uns Menschen 2012 helfen wird, unsere Welt wieder ein Stückchen besser und glücklicher zu machen:
“Weit draußen in den unerforschten Einöden eines total aus der Mode gekommenen Ausläufers des westlichen Spiralarms der Galaxis leuchtet unbeachtet eine kleine gelbe Sonne. Um sie kreist in einer Entfernung von ungefähr achtundneunzig Millionen Meilen ein absolut unbedeutender, kleiner blaugrüner Planet, dessen vom Affen stammende Bioformen so erstaunlich primitiv sind, daß sie Digitaluhren noch immer für eine unwahrscheinlich tolle Erfindung halten.
Dieser Planet hat – oder besser gesagt, hatte – ein Problem: die meisten seiner Bewohner waren fast immer unglücklich. Zur Lösung dieses Problems wurden viele Vorschläge gemacht, aber die drehten sich meistens um das Hin und Her kleiner bedruckter Papierscheinchen, und das ist einfach drollig, weil es im großen und ganzen ja nicht die kleinen bedruckten Papierscheinchen waren, die sich unglücklich fühlten.
Und so blieb das Problem bestehen. Vielen Leuten ging es schlecht, den meisten sogar miserabel, selbst denen mit Digitaluhren. Viele kamen allmählich zu der Überzeugung, einen großen Fehler gemacht zu haben, als sie von den Bäumen heruntergekommen waren. Und einige sagten, schon die Bäume seien ein Holzweg gewesen, die Ozeane hätte man niemals verlassen dürfen.
Und eines Donnerstags dann, fast zweitausend Jahre, nachdem ein Mann an einen Baumstamm genagelt worden war, weil er gesagt hatte, wie phantastisch er sich das vorstelle, wenn die Leute zur Abwechslung mal nett zueinander wären, kam ein Mädchen, das ganz allein in einem kleinen Cafe in Rickmansworth saß, plötzlich auf den Trichter, was die ganze Zeit so schiefgelaufen war, und sie wußte endlich, wie die Welt gut und glücklich werden könnte. Diesmal hatte sie sich nicht getäuscht, es würde funktionieren, und niemand würde dafür an irgendwas genagelt werden.” [Douglas Adams]