Salatbaum

129 / 2013 [10.05.2013] von hilmi

Die BBFDW hat neuerdings den Gartenkoller, und zufälligerweise auch den passenden Hinterhofgarten dafür.
Habe ich gefragt, woher sie die Idee mit dem Salatbaum hat? Nein, habe ich nicht. Heißester Kandidat ist dieses komische Interdings.
Das Konstruktionsprinzip des Salatbaums ist ziemlich simpel:
Ein gelochtes Außenrohr und ein (feiner) gelochtes Innenrohr werden in einem großen Topf verankert. Das Innenrohr dient der Bewässerung, das Außenrohr nimmt die Erde für die Pflanzen auf. Die (vorgezogenen) Pflanzen wachsen dann seitlich aus dem Baum heraus.
Der Baubericht:
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Adobe Creative Cloud

126 / 2013 [07.05.2013] von hilmi

Ungefähr 8 Jahre müsste es nun her sein, dass ich mit Freunden im frisch eingerichteten Büro sitzend über eine Idee fabulierte: es wäre doch cool, wenn man als kleiner Selbständiger nicht gleich 2-3k Euro hinlegen müsste, um z.B. eine Creative Suite zu kaufen, die man nur zu einem kleinen Prozentsatz der Jahresarbeitszeit überhaupt nutzt, dann aber intensiv und in vollem Funktionsumfang.

Unter anderem entwickelten wir dabei vom Prinzip her auch genau die Idee, die Adobe nun mit der Creative Cloud umzusetzen versucht: man kauft keine an einen Rechner oder eine Person gebundene Lizenz mehr, sondern Nutzungszeit. Diese Nutzungszeit darf auch ruhig auf z.B. ein komplettes Jahr umgerechnet teurer sein, als eine gekaufte Lizenz (normalisiert auf 3 Jahre Nutzungszeit), so lange wir weiterhin die Wahl hätten, ob wir Nutzungszeit oder eine zeitlich unbegrenzte Lizenz kaufen.

Das Nutzungszeitmodell sollte also parallel zum klassischen Lizenzmodell laufen, und Adobe so helfen ein Marktsegment zu erschliessen, in dem “Unterlizenzierung” aus Kostengründen die Regel ist. Eine Lösung, die für beide Seiten Vorteile bringt, auf neuhochschwäbisch: Win-Win.

Adobe hat sich mit der Creative Cloud jedoch dazu entschlossen das “Win” für den Anwender einfach wegzuaktienkursionieren: die CS6 wird die letzte Kauflizenz der Creative Suite sein, danach gibt es nur noch das Nutzungszeitmodell.
Einmal zahlen und die Software dann für 5+ Jahre nutzen, wie das in den allermeisten Unternehmen gerne geschieht, geht also nicht mehr.
Zum Vergleich: eine CS6 Master Suite kostet momentan ca. 3000 € brutto.
Die Nutzung der Master Suite in der Creative Cloud kostet für Geschäftskunden 1033,08 € pro Jahr, d.h. ab dem dritten Jahr ist die CC in der Regel teurer, als eine gekaufte Lizenz. Einziger Vorteil der CC: sie ist immer aktuell. Adobe “verspricht” gar einen “steady stream oft features”.

Meine Erfahrung ist jedoch, dass die allermeisten Anwender vom allgemeinen Update-Wahn mehr genervt als begeistert sind. Klar gibt es durchaus einige Power-User, die immer am Tropf der Innovation hängen, und jedes neue Feature sehnlichst erwarten. Das Gros der Anwender nutzt aber nur 1-10% des Potentials der Creative Suite. Da reicht vom Funktionsumfang oft auch noch eine 10 Jahre alte Version, und nur gelegentliche Inkompatibilitäten beim Dateiaustausch zwingen alle 3-5 Jahre zum Upgrade und entsprechendem Schulungsbedarf.

Das entfällt bei Adobe also nun, der Anwender (und sein Chef!) darf sich mit Einführung der Creative Cloud über einen konstanten Strom an Neuerungen und damit auch Lernbedarf (und während des Lernens verminderter Produktivität) freuen. Der ein oder andere Chef freut sich vielleicht sogar auch darüber, dass Lizenzkosten nun nicht mehr in mehr oder weniger großen, schlecht planbaren Chargen, sondern konstant(er) anfallen. Vielleicht kalkuliert er die Kosten auch gleich irgendwie ins Gehalt ein – wer mit Gimp zurechtkommt, kann also vielleicht bald mit monatlich 80€ brutto mehr nach Hause gehen? ;-)

Am meisten freuen sich allerdings Adobe und seine Aktionäre, haben sie doch endlich die ultimative Waffe gegen diese elenden Upgrade-Muffel in der Hand.
Mögen sie sich damit ultimativ ins Knie schiessen.

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Seagate GoFlex Home NAS (nicht kaufen #1)

328 / 2012 [24.11.2012] von hilmi

Wie versprochen nun der Rant über das Seagate GoFlex Home NAS, und gleichzeitig die Einführung einer neuen Reihe “nicht kaufen” – durch die zeitliche Verzögerung leider wahrscheinlich nicht ganz so scharf, wie er mit frischer Wut im Bauch entstanden wäre:

Kürzlich empfahl ich einem Kunden die Anschaffung eines Seagate GoFlex Home NAS – zwar ohne das konkrete Gerät schon mal gesehen zu haben, aber auf Basis durchaus guter Erfahrungen mit anderen Seagate-Produkten. Anforderung war schlicht Speicherplatz mit Netzwerkanbindung, um Daten von Webcams einen gewissen Zeitraum vorhalten zu können.
Diesen Zweck erfüllt der Klump auch ohne Probleme, so lange die Clients mit Freigabenamen klarkommen, die Leerzeichen enthalten. Eine Möglichkeit eigene Freigabenamen auf gleicher Ebene der vordefinierten Freigaben zu erstellen, gibt es nicht. Das “Flex” im Namen kann also schonmal nicht von “Flexibel” kommen.
Ein weiteres Verbrechen ist die Flash-Pflicht für das Admin-Interface – der verantworliche Mitarbeiter gehört gefeuert. Vermutlich hat er auch die Registrierungspflicht für die Inbetriebnahme verbrochen, und so die Kündigung doppelt verdient.
Und zu allem Überfluss blendet das Admin-Interface auch noch Werbung für Seagates Cloud-Kram ein. Prost Mahlzeit!

Das FIzEdW empfiehlt: nicht kaufen, die Konkurrenz hat wesentlich bessere Produkte.

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Wieder Online / Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt

328 / 2012 [24.11.2012] von hilmi

Es gibt so Tage, da würde man am liebsten F5 für einen Quickload auf einen Tag vorher drücken können.
Eigentlich wollte ich gestern ja nur schnell einen fiesen Rant über Seagates GoFlex Home NAS rauslassen (Anger Management ist ja bekanntermaßen einer der primären Gründe für die Existenz dieses Blogs ;-) ), musste aber leider feststellen, dass mir dieses Ventil von einem eigentlich nicht existenzberechtigten Individuum genommen worden war: meine veruraltete WordPress-Installation war infiltiert und wollte lieber irgendwelche Substanzen verkaufen, als dem geneigten Leser die einzige interessante Seite im gesamten Internet zu zeigen – die in diversen PHP-Dateien eingestreuten iFrame-Aufrufe sprachen Bände. Den Rest des Eintrags lesen »

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Adrenalin pur…

323 / 2012 [19.11.2012] von hilmi

…war der Moment, als ich heute realisierte, dass ich den Türöffner des Kunden mit einer Schraube in der Trockenbauwand kurzgeschlossen hatte. Brrrrrrrrrrrrrrr. Zwei Stunden Minuten lang.
Unbeschreibliche Erleichterung brachte die zufällige Erkenntnis, dass es nicht die Schraube war, sondern sich zwei Adern eines offen rumliegenden Kabel just in dem Moment berührt hatten, als ich die Schraube platzierte.

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Zaphods Joo Janta 200 Super-Chromatic Peril Sensitive Sunglasses

319 / 2012 [15.11.2012] von hilmi

…sind endlich auf dem Weg in die Realität.

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Technet nur noch via Internet Explorer?

317 / 2012 [13.11.2012] von hilmi

Letzte Woche konnte ich mit Opera oder Firefox noch einwandfrei Downloads und Produktkeys abrufen, beim heutigen Versuch blieb trotz erfolgreicher Anmeldung der Abonnenten-Bereich leer.
“Ist das Absicht?”, fragte ich soeben Microsoft via Mail, und bin nun gespannt auf die Antwort.
Dass mit dem IE Downloads nur noch via Downloadmanager möglich sind, lässt aber Böses ahnen…

Update:
Die erste Antwort kam am 14.11. mit der zentralen Aussage “Gerne bestätigen wir Ihnen, dass der Zugang zu http://technet.micrososft.com mit allen gängigen Browsern möglich ist. Wir bitten Sie daher den Zugriff auf die TechNet Homepage über einen alternativen PC bzw. ein alternatives Netzwerk zu testen.” (sic!).

Das habe ich dann kürzlich auch mal von einigen Rechnern eines Kunden aus getan, und auch dort festgestellt, dass mit Opera 12.1 und Firefox 17 kein Zugriff auf Subskriptions-Downloads und die Produktkeys möglich ist.
Darauf am 27.11. wieder per Mail hingewiesen, antwortete der TechNet-Support:
“Wie bereits erwähnt ist der Zugang zur TechNet Homepage mit allen gängigen Browsern möglich. Natürlich können wir nicht die dauerhafte Funktion aller Browser mit unseren Webseiten garantieren.
Für eine optimale Nutzung unserer Homepages empfehlen wir den Microsoft Internet Explorer, welcher Ihrer Aussage zu Folge einwandfrei mit den Microsoft Webseiten funktioniert.”

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Experten unter sich

110 / 2012 [20.04.2012] von hilmi

Erdmännchen

Das coolste Patenkind der Welt und ein Erdmännchen fachsimpelnd im Kölner Zoo.
EOS 7D, Tamron 70-300 VC USD @ 90mm f/5,0, 1/400s, ISO 200

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Vierkommafünf Millimeter

5 / 2012 [06.01.2012] von hilmi

…beträgt die Brennweite meiner aktuellen Neuerwerbung: Sigma 4,5mm f 2,8 EX DC. 180° Bildwinkel, zirkulär. Das klingt nicht nur total krass, das ist es auch. ;-)
peek

Schildergasse

Dom

Brunnen

Weihnachtsbaum

Olivandenhof

Ich bin noch unsicher, ob ich mich an diese krasse Perspektive gewöhnen kann. Wie man sehen kann, wird im Bildkreis auch ein Teil des Objektivinneren abgebildet, entsprechend nahe muss man an Objekte < ~ 3m heran, um sie zum zentralen Motiv zu machen. Die Naheinstellgrenze liegt zwar mit 13 cm quasi innerhalb des Objektivs, dennoch fällt es mir bisher schwer, Objekte im Nahbereich scharf zu bekommen. Alles ab 20cm wird im Zentrum bereits bei Offenblende sehr schön scharf – schön zu sehen beim “Peek & Cloppenburg”.

Als nächstes wird ein 8er oder 10er angeschafft, und fleissig verglichen. ;-)

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Ein Jahr und ein Kreis…

364 / 2011 [31.12.2011] von hilmi

…schliessen sich für dieses Blog hier in diesem Beitrag.
Der Jahresrückblick kann positiv kurz ausfallen: es war schön! Besonders dankbar bin ich für die Möglichkeit Zeit mit dem besten Patenkind der Welt zu verbringen, aber auch dafür, dass Familie und Freunde gesund, munter und Nahe geblieben sind.

Der Blog-Kreis schliesst sich durch die Präsentation meines Weinhachtsgeschenks vom besten Papa der Welt: mein Blog, auf Papier gedruckt, von ihm höchstselbt kunsthandwerklich zum Buch gebunden:
Blogbuch

Blogbuch

Es ist faszinierend, wie stark die Darreichungsform den Zugang zum Inhalt beeinflusst, und wie gut die Transformation vom virtuellen Blog in die Materie eines Buches größtenteils funktioniert. Und selbst dort, wo sie nicht funktioniert, z.B. bei Links zu Videos oder Musik, ist das kein Beinbruch, denn es verdeutlicht unmittelbar die Grenzen des jeweiligen Mediums.
Letzteres mag so banal klingen, wie das Folgende, ist es aber nicht wirklich: in einem Buch blättert man ganz anders, als in einem Blog. Das wirkt sich z.B. auf die Verweildauer aus, die bei Blogs (und anderen Internetseiten) selten länger als wenige Seiten/Beiträge beträgt, und oft eine gewisse Flüchtigkeit hat. Das ist beim Buch anders, die Aufmerksamkeit wird hier stärker gebunden.
Ein wunderbares Geschenk! Auch auf diesem Wege nochmal vielen Dank dafür, lieber Papa!

Das Schlußwort des Jahres möchte ich diesmal dem großartigen Douglas Adams überlassen, in der Hoffnung, dass der darin steckende Geist uns Menschen 2012 helfen wird, unsere Welt wieder ein Stückchen besser und glücklicher zu machen:

“Weit draußen in den unerforschten Einöden eines total aus der Mode gekommenen Ausläufers des westlichen Spiralarms der Galaxis leuchtet unbeachtet eine kleine gelbe Sonne. Um sie kreist in einer Entfernung von ungefähr achtundneunzig Millionen Meilen ein absolut unbedeutender, kleiner blaugrüner Planet, dessen vom Affen stammende Bioformen so erstaunlich primitiv sind, daß sie Digitaluhren noch immer für eine unwahrscheinlich tolle Erfindung halten.

Dieser Planet hat – oder besser gesagt, hatte – ein Problem: die meisten seiner Bewohner waren fast immer unglücklich. Zur Lösung dieses Problems wurden viele Vorschläge gemacht, aber die drehten sich meistens um das Hin und Her kleiner bedruckter Papierscheinchen, und das ist einfach drollig, weil es im großen und ganzen ja nicht die kleinen bedruckten Papierscheinchen waren, die sich unglücklich fühlten.

Und so blieb das Problem bestehen. Vielen Leuten ging es schlecht, den meisten sogar miserabel, selbst denen mit Digitaluhren. Viele kamen allmählich zu der Überzeugung, einen großen Fehler gemacht zu haben, als sie von den Bäumen heruntergekommen waren. Und einige sagten, schon die Bäume seien ein Holzweg gewesen, die Ozeane hätte man niemals verlassen dürfen.

Und eines Donnerstags dann, fast zweitausend Jahre, nachdem ein Mann an einen Baumstamm genagelt worden war, weil er gesagt hatte, wie phantastisch er sich das vorstelle, wenn die Leute zur Abwechslung mal nett zueinander wären, kam ein Mädchen, das ganz allein in einem kleinen Cafe in Rickmansworth saß, plötzlich auf den Trichter, was die ganze Zeit so schiefgelaufen war, und sie wußte endlich, wie die Welt gut und glücklich werden könnte. Diesmal hatte sie sich nicht getäuscht, es würde funktionieren, und niemand würde dafür an irgendwas genagelt werden.” [Douglas Adams]

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