143 / 2007 [24.05.2007] von
hilmi
Wie aus einem Enzym, das aus Kälbermägen gewonnen wird, und das bei der Produktion vieler Lebensmittel (unter Anderem viele Käsesorten) treue Dienste leistet, mal eben so, schön schlagzeilenträchtig, “Schlachtabfälle” bzw. “Fleischabfälle” werden, demonstriert die Welt .
Hallo? Gehts noch?
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142 / 2007 [23.05.2007] von
hilmi
Am Freitag ist es wieder soweit: der Mai wird 25 und gedenkt einen Tag lang dem grossartigen Douglas Noel Adams.
Bin gespannt wie vielen Handtuchträgern ich begegnen werde.
Der Reiseführer “Per Anhalter durch die Galaxis” enthält ein paar Angaben zum Thema Handtücher. Ein Handtuch, heißt es da, ist so ungefähr das Nützlichste, was der interstellare Anhalter besitzen kann. Einmal ist es von großem praktischem Wert – man kann sich zum Wärmen darin einwickeln, wenn man über die kalten Monde von Jaglan Beta hüpft; man kann an den leuchtenden Marmorsandstränden von Santraginus V darauf liegen, wenn man die berauschenden Dämpfe des Meeres einatmet; man kann unter den so rot glühenden Sternen in den Wüsten von Kakrafoon darunter schlafen; man kann es als Segel an einem Minifloß verwenden, wenn man den trägen, bedächtig strömenden Moth-Fluss hinuntersegelt, und nass ist es eine ausgezeichnete Nahkampfwaffe; man kann es sich vors Gesicht binden, um sich gegen schädliche Gase zu schützen oder dem Blick des Gefräßigen Plapperkäfers von Traal zu entgehen (ein zum Verrücktwerden dämliches Vieh, es nimmt an, wenn du es nicht siehst, kann es dich auch nicht sehen – bescheuert wie eine Bürste, aber sehr, sehr gefräßig); bei Gefahr kann man sein Handtuch als Notsignal schwenken und sich natürlich damit abtrocknen, wenn es dann noch sauber genug ist.
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132 / 2007 [13.05.2007] von
hilmi
Wie peinlich ist das denn?
Da kann Jemand offenbar meine Kritik nicht vertragen, und meint daher ein Zitat aus dem Zusammenhang reissen zu müssen.
Ein astreines Eigentor, das Chris sich damit erneut schiesst: auch bei der BILD-Zeitung lässt man bei Zitaten gerne Passagen weg, wenn sie ein Argument gegen die eigene Auffassung sein könnten – BILDblog demonstriert das regelmäßig.
Besser konnte er meine Auffassung nicht bestätigen, dass er sich in dieser Sache auf Boulevardniveau begeben hat – Danke!
Edit: Über die Motivation die Quelle eines Zitates nicht anzugeben mag ich garnicht erst spekulieren. Seriös ist es IMHO genauso wenig, wie das Weglassen der wichtigen Zitatteile, und das passt dann auch ganz gut zum Rest der Angelegenheit.
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130 / 2007 [11.05.2007] von
hilmi
Man besuche die Website (Firefox oder IE – im Opera funktioniert die Seite nicht) und klicke unten auf “Music”.
Wie Music Thing das Ding als “Tekno-Pop” bezeichnen kann, ist mir schleierhaft – ich würde Tekno durch Elektro ersetzen, aber eigentlich trifft Pop es schon ausreichend.
So wirklich zum Köln-Bonner Flughafen passen würde der Song allerdings nur, wenn man dort reichlich Palmen und Sand nachrüsten würde.
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130 / 2007 [11.05.2007] von
hilmi
Was für ein Prügel, der da vom kleinski in meine Richtung verbracht wurde:
Bist du dagegen oder dafür?
(Ja, Nein und 42 sind als mögliche Antworten ausgeschlossen)
Als Holistiker alter Schule muß ich die Antwort natürlich über die realen und irrealen Dimensionen differenzieren:
In den Dimension 0 bis 13 lautet sie: definitiv möglich, denn das sind die positivistisch veranlagten Dimensionen.
In der Dreizehneinhalbten Dimension äussert sich 16u: Ui, hätte mein Einfall sein können.
Den Dimensionen 14 bis 41 ist es völlig schnuppe, was in der Blogoshpäre so abgeht, also lautet die dortige Antwort: Pff!
Die 42. Dimension ist über jeden Zweifel erhaben, und legt sich ausnahmsweise mal fest: Absolut!
Was in den Dimensionen 43 bis 76 abgeht, übersteigt nicht nur die kognitiven Fähigkeiten der Blogoshpäre, daher bleiben sie eine Antwort schuldig.
Eine repräsentative Umfage in den Dimensionen 77 bis Undendlich-1 ergab schliesslich, dass diese sich mit der Idee auf garkeinen Fall anfreunden können.
Die unendliche Dimension speiste (hätte gespiesen gewast) gerade im Restaurant am Ende des Universums, und nuschelte mit vollem Mund etwas, was sich wie “Das ist doch ein klassisches PAL [1]” anhörte.
Mal schauen, ob der Alexander was zur Aufklärung beitragen kann.
Sollte zufällig ein Pataphysiker hier mitlesen, so fühle er sich gewaltsam [2] genötigt dieses Stöckchen ebenfalls aufzuheben.
[1] PAL = Problem Anderer Leute
[2] Meine SMURV-Wumme ist frisch geladen!
Nachtrag: vielleicht kann uns auch Donvanone erleuchten?
Geschrieben in Blogosphäre, Stöckchen |
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127 / 2007 [08.05.2007] von
hilmi
19 Mai 2007, 23:00
Hornstr. 85
Eintritt: 5 Euro
Urrra, urrra, derrr Somerrr ist da! Und was jetzt? Für das Pionierlager sind wir zu alt, für eine Gewerkschaftsreise an die Schwarzmeerküste zu spät in der Geschichte. Doch warum überhaupt im Sommer in den Süden fahren? Wer steht schon auf warmen Wodka und unangenehm verschwitzte Frauen/Männer? Die beiden Kölner Osteuropa-Partyreihen schlagen ihre Sommer Residenz in der Odonien – einem märchenhaften Ort zwischen Urbanien und Datscha-Idylle und laden alle ein, um das echte Schwarzmeerfeeling in Rheinland zu genießen. Mit namhaften Gästen, Schwarzmeer-Barbeque, kalten Wodka, Balkanbeats und Babuschkabreaks bis zum Umfallen. Und verschwitzte Frauen gibt’s direkt gegenüber.
Mit “Odonien” ist das Atelier Odo Rumpf in der berühmt-berüchtigten Hornstrasse in Köln gemeint – eine der kultigsten Locations in Köln, wenn man mich fragt. Bilder von der MP7-Sommerparty 2006, die ebenfalls dort stattfand, gibt es hier (Zugangsdaten per Mail).
Bei meinem ersten Kompott-Party-Besuch im Stadtgarten war ich bestimmt 4 Stunden nicht von der Tanzfläche zu bewegen, so spassig war das.
Einen musikalischen Vorgeschmack gibts auf der Myspace-Seite der Veranstalter.
Geschrieben in Musik, Termine |
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127 / 2007 [08.05.2007] von
hilmi
Hauahauaha!
Laut der Sueddeutschen will Mark Medlock mit Dieter Bohlen (momentan? offline) ins Bett auf die Bühne, und zwar als “Modern Talking”-Abklatsch. Miami Vice will das glückliche Paar Duo sich dann schimpfen, hach wie originell. Passt aber wie Arsch auf Eimer, schliesslich hat der Bohlen sein Geld noch nie mit Originalität verdient. Löblich, dass er diesbezüglich konsequent bleibt, allerdings macht es wenig Hoffnung, dass er sich doch irgendwann mal outet – musikalisch und sexuell.
Via DonsTag
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126 / 2007 [07.05.2007] von
hilmi
Wenn das stimmt, was der Stern hier schreibt, dann ist er es wohl.
Der Film “Manufacturing Dissent” ist ein Stoß ins Herz aller Moore-Fans. Nach der Premiere in Austin, Texas, verließen seine Anhänger ernüchtert den Kinosaal. Sie sahen Szenen, die ihnen den Atem raubten: Moore, der Nachrichtenmeldungen erfand. Moore, den selbst seine Freunde paranoid und egomanisch nennen. Studenten, die auf gefälschte Moderationen stießen.
Melnyk und Caine werfen Moore vor allem vor, dass er in seinen Filmen alles weglässt, was seinen Thesen widerspricht. So zeigt Moore Präsident Bush in “Fahrenheit 911″ als prahlenden Schwadroneur vor einer Versammlung reicher Republikaner, verschweigt jedoch, dass dies ein eindeutig satirischer Auftritt war. In “Bowling for Columbine” betritt Moore spontan eine Bank, um im Ausgleich für eine Kontoeröffnung eine Waffe zu erhalten, verschweigt aber, dass die ganze Szene vorher mit den Bankangestellten einstudiert wurde.
Geschrieben in Ernsthaft |
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126 / 2007 [07.05.2007] von
hilmi
Auf meiner sonntäglichen Fototour stiess ich kürzlich auf folgendes Schild:

Institut für Patahpysische Raumfahrt? Was bitte soll das sein?
Die Antwort hat, wie so oft, Tante Google parat:
Das “Institut für Pataphysische Raumfahrt und Normative Äquivalenztherorie” hat sich der “gültigen und endgültigen Setzung des Archimedischen Punktes” verschrieben.
Hui, schwere Kost.
Was das Ganze soll, erklärt dieser Wikipedia-Artikel.
Wer sich in Lektüre über angewandte Pataphysik vertiefen will, sollte die Akademie für Analytische Irrelevanz besuchen.
Geschrieben in Kurioses, Witzig |
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