Muhusik

109 / 2008 [19.04.2008] von hilmi

Via Synthesizerforum bin ich auf Monome aufmerksam geworden - Free Elektro at it’s best.
Sehr orignell finde ich die Idee mit den Stories zu den Songs…
Besonders angetan hat es mit Ninja - SID-Elektro vom Allerfeinsten.

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3 Ohrfeigen hat Apple sich verdient…

109 / 2008 [19.04.2008] von hilmi

…,und zwar in Sachen Softwareupdates, je Eine für
1. die mutwillige Senkung der Systemsicherheit.
2. die peinliche Selbstüberschätzung.
3. die Arroganz, mit der man auf Kritik reagiert Kritik gekonnt ignoriert.

Gut, bei 2. und 3. würde ich mit als Pazifist noch mal auf eine mündliche Rüge runterhandeln lassen.
1. zeigt aber, dass man bei Apple ein grundlegendes Prinzip der IT-Sicherheit entweder nicht kennt, oder bewusst der Vergrösserung des eigenen Marktanteiles opfert: die Sicherheit eines Systems sinkt mit der Größe der installierten Codebasis. Apple torpediert also mit dem per default gesetzten Haken aktiv die Systemsicherheit der Zielsysteme, nur um ein paar mehr Kopien ihres unter Windows nichtmal ansatzweise ernsthaft brauchbaren Browsers unter die Leute zu bringen.

Da frage ich mich auch, ob man bei Apple wirklich so beschränkt denkt, dass man sich von dieser Art der Verteilung auch nur eine halbwegs signifikante Vergrösserung der Nutzerbasis von Safari erwartet. Meiner Erfahrung nach hängen die meisten Nutzer nämlich sehr stark an “ihrem” Browser, und lassen sich oftmals selbst von überwältigenden technischen Argumenten nicht zu einem Wechsel überreden.

Der geneigte Leser könnte sich nun fragen, warum der Hilmi denn aus der Mücke des per default gesetzten Hakens so einen Elefanten macht. Ganz einfach: weil Apple es eigentlich nicht nötig haben sollte die Fahrlässigkeit der Nutzer als Vertriebsweg für ihre Produkte zu verwenden.

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Der Online-Dschungelshop von Dell

108 / 2008 [18.04.2008] von hilmi

…wird nicht nur immer unübersichtlicher, sondern auch immer kurioser:
Vostro 1500 1 (PDF)
Vostro 1500 2 (PDF)

Nr. 2 kostet 40 Euro weniger, hat aber
- einen um 400 MHz schnelleren Prozessor (Aufpreis bei der ersten Konfiguration: 170 Euro!)
- 1 GB mehr RAM
- Webcam im Deckel
Der Rest ist vollkommen identisch.

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Buran: Ein Raumschiff auf dem Rhein

98 / 2008 [08.04.2008] von hilmi

Leider hatte ich die Geschwindigkeit des Transportes der Buran trotz engmaschiger Überwachung via HansHans falsch eingeschätzt.

buran-map

Ich sattelte den Drahtesel, als die Buran auf halber Strecke zwischen Zoobrücke und Hohenzollern war, letztere hatte sie gerade passiert, als ich die Domplatte überquerte.
Bilder konnte ich erst schiessen, als sie schon in Deutz angekommen war:

buran-1

buran-2

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Beruf: Bauer und Wettermacher

95 / 2008 [05.04.2008] von hilmi

Stell Dir vor, Du bist Bauer in China, und machst tagtäglich das, was man überlicherweise von einem Bauern erwartet: Du produzierst mit mehr oder weniger natürlichen Methoden Nahrungsmittel.

Doch ab und zu klingelt ein Telefon. Dein Telefon, womöglich bist Du der einzige Bauer in der Umgebung, der ein Telefon besitzt.

Das Telefon klingelt also, Du gehst ran, notierst ein paar Zahlen und schmetterst vor dem Auflegen ein sauberes “Jawollja” (auf chinesisch, natürlich) in den Hörer.

Dann rennst Du rüber zu Deinem Raketenwerfer, gibst die notierte Zahlenkombination ein, und drückst auf den Feuerknopf. Eine Rakete zischt los, Du meldest den Abschuss via Telefon, und widmest Dich dann wieder Deinem produktiven Tagewerk.

Klingt unrealistisch?
Ist es aber nicht.
In China versucht man nämlich mit Raketen, Artillerie und Flugzeugen das Wetter zu beeinflussen.

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Experten…

95 / 2008 [05.04.2008] von hilmi

…wie der Herr Wüest sind mitverantwortlich für Schäden, die durch die Kompromittierung von Systemen durch Viren und Trojaner entstehen.
Denn Aussagen, wie

“Und wenn sich trotz aller Vorsicht doch einmal ein Virus eingenistet hat, was ist dann zu tun?

WÜEST In diesem Fall ist es wichtig, einen kompletten Scan des Computers durchzuführen. Gratis-Scans im Internet bieten eigentlich fast alle großen Hersteller von Anti-Viren-Programmen an. Wenn der Rechner dann hoffentlich wieder sauber ist, sollten unbedingt noch alle Passwörter und Zugangsdaten geändert werden, angefangen beim Web-Mail-Account bis hin zum Online-Banking.”

sind meines Erachtens grob fahrlässige Fehlberatung.
Leider gibt es immernoch viel zu viele “Experten”, zu denen sich die Tatsache noch nicht herumgesprochen hat, dass man ein kompromittiertes System nicht einfach mit Virenscanner oder spezialisierten Removal-Tools “dekompromittieren” kann.
Das Problem liegt unter anderem in der Arbeitsweise von Virenscannern und der Variantenvielfalt weit verbreiteter Schadsoftware: Virenscanner müssen aus Performancegründen generische Signaturen für ganze Schädlingsfamilien verwenden, sie können also bestenfalls ungefähr einschätzen, welche Variante genau sich nun auf dem System befindet.
Ohne eine eindeutige Identifikation des Schädlings kann das Säuberungswerkzeug aber auch nur raten, was der Schädling am System geändert hat, und folglich besteht nach der Säuberung lustigen Raterunde eine so erhebliche Unsicherheit über die Sauberkeit des Systems, dass es weiterhin als Kompromittiert angesehen werden muss.
Es gibt zwar Wege ein System mit höhereren Erfolgschancen zu säubern, aber deren Aufwand liegt i.d.R. weit über dem einer Neuinstallation von Originaldatenträgern - der sicherste Weg wieder ein sauberes System zu erhalten. Wer ein Image seines Systems von vor der Kompromittierung hat (Vorraussetzung dafür ist eine möglichst genaue zeitliche Eingrenzung der Kompromittierung), ist fein raus - sollte das System aber nach dem Rückspielen des Images besonders sensibel beobachten und natürlich eventuell fehlende Sicherheitsupdates sämtlicher installierter Software installieren.

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StudiVZ mal wieder

94 / 2008 [04.04.2008] von hilmi

Kündigung nach StudiVZ-Forumsbeiträgen

Ich sehe das mittlerweile alles positiv im Sinne der Evolution - offenbar war bzw. ist die Entwicklung dieser Netzwerke eine konsequente Weiterentwicklung der globalen elektronischen Vernetzung, und muss wie alle Entwicklungen eben auch Entwicklungsphasen durchmachen. Dazu gehört auch das Fehlermachen auf allen Seiten der Medaille, und wer aus den Fehlern lernt, wir überleben bzw. keinen oder weniger Schaden haben - und kann am Ende denjenigen dankbar sein, die die Fehler gemacht haben und den Schaden hatten.
Denjenigen, die ihr Schadensrisiko minimieren wollen, kann ich nur nochmal empfehlen so wenig Daten wie möglich öffentlich preiszugeben. Und ja, soziale Online-Netzwerke sind quasi öffentlich.

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