173 / 2008 [22.06.2008] von
hilmi
Juhuu! Jean-Michels Album “The Audience Is Missing” blitzt mich immer wieder, und taucht daher auch desöfteren in meinen Album-Top5 auf. Nun kann man ihn endlich mal live hören, und zwar schon nächste Woche:

28.06. blue shell/köln, 21 uhr
Der große Frickelbumms-Verherrlichungsabend mit:
JEAN-MICHEL (IDM/Electronica/Experimental aus Münster/Dortmund)
Thomas Bücker a.k.a. Jean Michel veröffentlichte schon Ende der Neunziger auf dem feinen Kölner Kleinstlabel “Eleganz” geschmackvolle Nerdelektronik und schickt sich nun an mit dem neuen Album “The Audience Is Missing” und einer konzentriert losschlagenden dreiköpfigen Liveband seine aufregende Mischung aus tanzbarem Technoexperiment und atmosphärischem Breitwandindie auch live auf die Clubbühne zu falten. Let´s call it Frickelbumms.
Platte des Monats in der Raveline.
www.myspace.com/esmogplayground
ROLAND KAISER WILHELM (Disco House/Electronica/Pop aus Köln)
Roland Kaiser Wilhelm setzt in Zeiten der Laptopisierung ganz auf den
speziellen Charme von alten Hardware-Instrumenten. „Listen to the Hiss”
ist die Devise. Mit Sequenzer, Drummachines und Synthesizern schafft er
tanzbare und extrem melodische Tracks irgendwo zwischen Chicago, Düsseldorf und Gardasee. Ein Livedebüt.
www.myspace.com/rolandkaiserwilhelm
TOBIAS BRAUN (Indietronic aus Köln)
Tobias Braun schafft mit Laptop und geliehener Katzendarm™ zart verhuschte
Songminiaturen voller naiver Träume durchsetzt mit schrägen Partystompern.
Ein genuiner Nachwuchskünstler mit scheuem Humor, entwaffnendem
Dilettantismus und ganz großen schmerzhaft-schönen Momenten.
www.myspace.com/tobibraun
AK EUR 7,-
Danke an Roland Kaiser Wilhelm für den Hinweis im synthesizerforum.
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171 / 2008 [20.06.2008] von
hilmi
Jedes Mal, wenn ich in den letzten Jahren in die Verlegenheit kam die Dienste der Kölner VerspätungsBetriebe in Anspruch nehmen zu müssen, taten diese Ihr Bestes. Ihr Bestes, um mich noch mehr davon zu überzeugen, dass das Einzige, auf was man sich bei ihnen verlassen kann, die Tatsache ist, dass man sich nicht auf sie verlassen kann.
Und dass das Fahrrad für mich in Köln zumindest bei gutem Wetter mit Abstand das schnellste und komfortabelste Kurzstreckenverkehrsmittel ist.
Ich ärgere mich mittlerweile jedes Mal, wenn ich wegen schlechtem Wetter oder defektem Rad auf die KVB ausweichen muss. Und prompt schafft es die KVB auch jedes Mal aufs neue mich dann noch mehr zu ärgern. Vor allem mit der Linie 5. Wann die in den letzten zwei Jahren mal keine Verspätung hatte, als ich sie nutzen wollte, kann ich an zwei Fingern abzählen.
Meist waren es nur ein paar Minuten, und das ist durchaus tolerabel. Aber oft sind es 20 und mehr Minuten. Und fast immer hält man es erst nach dem dritten “ausgefallenen” Zug für nötig, mal eine Durchsage zu machen. Und die einzige Station, wo diese verständlich aus den Quäkern kommt, ist meines Wissens der Friesenplatz. Ab und zu, aber eher selten, findet man in der Leitstelle Chaosverwaltungswarte auch die Schalttafel für die Haltestelleninfotafel, und informiert via Laufschrift über die Verspätung.
Wer an einer Haltestelle ab dem Hans-Böckler-Platz stadtauswärts steht, hat aber leider Pech gehabt, denn auch ein Anruf bei der Hotline ist i.d.R. zwecklos – “Tut mir leid, für die Linie 5 habe ich hier keine Meldungen.”.
Geschrieben in Colonia |
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