Apple positiv

234 / 2008 [22.08.2008] von hilmi

Zuletzt habe ich ja ordentlich gewettert, und die dort angebrachten Punkte haben weiterhin Gültigkeit.
Aber ich weiß durchaus auch Gutes zu berichten:
Kürzlich stieg bei einem Kunden ein vier Jahre alter G4 Mac Mini mitten im laufenden Betrieb einfach aus. Kein Thema, kann jedem Hersteller passieren, da gibt es keinen Anlass zur Kritik.
Beim Einrichten des Ersatzgerätes kam löblicherweise der Assistent zur Übertratung der Daten eines “alten” Geräters, und bot noch löblicherweise als Quelle auch ein Volume eines “alten” Macs an. Praktischerweise hatte ich einen USB-IDE-Adapter dabei, und habe diesen erst nach dieser Meldung des Assistenten mit der Festplatte des alten Mac Mini angeschlossen. Die Platte wurde sofort erkannt, und ich konnte sie als Quelle auswählen.
30 Minuten später war der Transfer abgeschlossen, und der neue Mac Mini trotz neuerem OS in dem Zustand vor dem Crash - also genau dort, wo der User mit seiner Arbeit zwangsweise aufgehört hatte, und zwar inklusive der geöffneten Programme! Das ist für einen Windows-Maniac eine echte Offenbarung, das hätte ich nicht erwartet. Da kann Microsoft sich ne Schnitte abschneiden - bisher gibt es sowas in dieser Qualität nur von Drittanbietern, und auch die können installierte Programme i.d.R. nicht so einfach übertragen. Da ist der Aufwand für die Migration eines Users auf eine neue Maschine locker das Dreifache.

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In eigener Sache: Holistik

234 / 2008 [22.08.2008] von hilmi

Der Begriff der Holistik schein wenig bekannt zu sein, und wird offenbar oft als “Geschmacksrichtung” der Esoterik aufgefasst. Wenngleich da durchaus Parallelen existieren, möchte ich hiermit darauf hinweisen, dass das “Holistische” in “Hilmis Holitstisches Hirnholzgeraspel” nicht esoterisch verstanden werden soll, sondern mehr diesem Ansatz folgt.
Nur mal so als Klarstellung. ;-)

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Norton Antivirus zerhackt Windows

234 / 2008 [22.08.2008] von hilmi

Gestern noch riet ich dem eigentlich-nicht Kunden noch quasi [1] davon ab, das beim T-DSL “mitgelieferte” Norton-”Sicherheits”paket zu installieren. Heute rief er an: Windows fährt seit der Installation von Norton Antivirus nicht mehr hoch. Hartnäckig, denn selbst eine “große Reparaturinstallation” von der XP-CD brachte das System nicht wieder auf die Beine. Eine Rettung des Systems kommt wegen des Aufwand-Nutzen-Verhältnisses nicht in Frage, zumal es offenbar (laut Meldung des Norton-Installers) bereits kompromittiert war.

[1] Dummerweise wies ich ihn nur darauf hin, dass ich Norton Antivirus nicht guten Gewissens empfehlen kann, er es aber durchaus mal installieren könne, und ich ihm bei Auftreten der (von mir) erwarteten Probleme gerne eine Alternative nennen könne.
Notiz an mich selbst: von Norton Antivirus grundsätzlich vehement abraten.

Für Interessierte: meine empfohlene Alternative ist Kaspersky. Aber nicht die Internet Security Suite, sondern nur das Antivirus (die Firewall des KIS braucht keiner). Und auch da ist der Hinweis obligatorisch, dass man sich nicht auf den On-Access-Scanner verlassen darf, denn die Schadsoftwareautoren testen ihre Produkte natürlich immer gegen aktuelle Scanner, und sind diesen damit immer um mindestens eine Nasenlänge voraus. Die Nasenlänge kann bei seltenen Schädlingen durchaus mehrere Monate betragen.

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Ein kleines Radelexperiment…

234 / 2008 [22.08.2008] von hilmi

…habe ich heute morgen auf der Venloer Strasse veranstaltet. Wer sie nicht kennt, sollte wissen, dass die Venloer Strasse ein ideales Konfliktterrain für sämtliche Verkehrsteilnehmer darstellt. Sie ist eine von Fußgängern, Radfahrern und Autofahrern stark frequentierte Einkaufsstrasse im Herzen von Ehrenfeld, und erfordert aufgrund der baulichen Enge erhöhte Kompromissbereitschaft aller Verkehrsteilnehmer.
Demgegenüber steht natürlich der Egoismus, der schnellstmögliches individuelles Vorankommen fordert, und zur persönlichen Vereinnahmung des für das momentan betriebene Vehikel vorgesehenen Verkehrsraumes führt. Sprich: den Fußgängern gehört der Fußweg, den Radfahrern der Radweg, und den Autofahrern die Strasse.
Und wie ich heute morgen bei meinem “Experiment” (erneut) feststellen durfte, werden Fremdvehikel als höchst unwilkommene Eindringlinge in den persönlichen Verkehrsraum betrachtet.

Der langen Einleitung konkrete Geschichte: ich war mir dem Fahrrad ausnahmsweise mal auf der Venloer Straße unterwegs zum Bahnhof West, und das Verkehrsaufkommen auf allen Wegen der Uhrzeit entsprechend hoch. Der nicht benutzungspflichtige und auch eher einer Buckelpiste gleichende Radweg war stark bevölkert von 10 km/h-Radlern. Also entschied ich mich für die auf der gesamten Strecke auf 30 km/h ausgeschilderte Straße - wer die Venloer Straße kennt, weiß, dass man da zu solchen Stoßzeiten mit dem Auto selten flüssig 30 fahren kann, man pendelt aufgrund des dichten Verkehrs und zahlreicher Zweite-Reihe-Parker permanent zwischen Schrittgeschwindigkeit und höchstens mal 40 für 100-200 Meter. Das sorgt natürlich für angespannte Nerven.
Diese Situation mit einem Fahrrad zusätzlich zu “belasten” ist natürlich gewagt, keine Frage - müsste es aber eigentlich nicht sein, denn der Radweg ist eben nicht benutzungspflichtig, und für eine zügige Fahrweise (auch dank oft rücksichtslos querender Fußgänger) nicht geeignet. Und eine Behinderung des Autoverkehrs war bei meiner zügigen Fahrweise nicht (erkennbar) gegeben.

Auf den ca. 600 Metern, die ich mich also erdreistete den Autoistenverkehrsraum zu nutzen, erntete ich diverse Huper, ein Motorradfahrer rief “Mensch, benutz doch den Radweg”, und ein Autofahrer griff gar zu verkehrsgefährdender Nötigung, in dem er mich abzudrängen versuchte. Dabei fuhr ich den größten Teil der Strecke zwischen 30 und 35 km/h, der Autoist hätte mich also streng genommen gar nicht überholen dürfen. Ganz davon abgesehen, dass er selbst bei rücksichtslosester Fahrweise auch ohne meine Anwesenheit keine 30 hätte fahren können. Möglicherweise war da auch Neid auf den muskelgetrieben schneller Vorankommenden mit Ursache der Aggression. [1]

Selbst wenn man annimmt, dass dem Autofahrer die (aus gutem Grund) nichtexistente Benutzungspflicht des Radweges, und damit die Pflicht zur Duldung Akteptanz von Radfahrern auf der Fahrbahn nicht bewusst war, hat er seine Befähigung zur Teilnahme am Strassenverkehr eindeutig in Frage gestellt - gilt doch für alle Verkehrsteilnehmer die Pflicht der Rücksichtnahme. Dazu gehört natürlich auch die Vermeidung von Behinderung, aber selbige wäre hier selbst mit für den Autofahrer wohlwollendster Argumentation nicht mal ansatzweise konstruierbar - der drängelnde Autofahrer hat sich höchstens selbst behindert, in dem er mehrfach rasant überholte, um dann beim nächsten Zweite-Reihe-Parker wieder stehen bleiben und mich an sich vorbeiziehen sehen zu müssen.

[1] Ganz anders sieht die Situation auf dem “Gürtel” aus - den fahre ich momentan auch sehr oft entlang, und trotz benutzungspflichtigem (aber extrem marodem) Radweg ist dort die Toleranz der Autofahrer gegenüber Radfahrern auf der Fahrbahn erheblich höher. Angehupt wurde ich bisher kein einziges Mal, lediglich etwas knappes Überholen kam mal vor.

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Aliminium

225 / 2008 [13.08.2008] von hilmi

Heute hier um die Ecke entdeckt:

Aliminium

Das härteste Metall des Multiversums ist übrigens Hilmiminium, da beisst sich selbst ein durch Chuck Norris verstärkter Zohan die Zähne dran aus. ;-)

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Spectral Audio Neptune 2 “Demo”

220 / 2008 [08.08.2008] von hilmi

Der Post-Titel ist reichlich untertrieben - was man hier als Demo vom Neptune II hört, ist ein vollwertiger Track. Musikalisch wie technisch absolut gekonnt, technisch vor allem, weil alle Sounds aus dem (monophonen!) Neptune kommen.

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Serverumbau

216 / 2008 [04.08.2008] von hilmi

Puh, geschafft.
Mein Hoster hatte “mich” gestern Nacht auf einen neuen Server umgezogen, daher waren hilmi.de und 42dp.de heute nicht erreichbar (den Newsletter mit der Ankündigun hatte ich natürlich nicht bekommen).

Wordpress war schnell wieder da, und beim zweiten Import der Datenbank habe ich dann auch den richtigen Zeichensatz gefunden. ;-)
Joomla war etwas zickiger, läuft aber nun auch wieder.
Um die Photo-Galerien kümmere ich mich dann morgen…

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Plattenspieler sind so Out

214 / 2008 [02.08.2008] von hilmi

…wie Anglizismen.
Aber sowas von:

Final Product // ATTIGO TT from Scott Hobbs on Vimeo.

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Danke, ebay!

214 / 2008 [02.08.2008] von hilmi

Danke für das tolle absurde neue Bewertungssystem!
Der erste Käufer, der das Potential des Systems erkannt hat, schlug nun auch bei mir auf.

Ich “durfte” diesem Käufer, der in der Verkaufsbestätigungsmail eine veraltete Adresse übermitteln liess, und in der Kaufabwicklungsmail eine nur im Vornamen und Hausnummer abweichende Adresse angab, sein Geld zurückerstatten. Das war nämlich seine Bedingung für eine trotz (angeblich) nicht erhaltener Ware positive Bewertung.
Nicht, dass ich im Auktionstext nicht darauf hingewiesen hätte, dass ich versicherten Versand empfehle, und bei unversichertem Versand kein Ersatz bei Warenverlust auf dem Versandweg leiste.
Der Käufer hatte sich aber bewusst gegen den versicherten Versand entschieden - um 2 Euro Porto zu sparen, und jammerte nun, dass die Ware (auch an der “falschen” Adresse) nicht eingetroffen sei.

Leider hatte ich meine Bewertung direkt nach Zahlungseingang abgegeben, sonst hätte ich es auf die negative Bewertung des Käufers nämlich ankommen lassen: mein Bewertungstext wäre dann nämlich nicht “Perfekt, schnelle Zahlung, danke” gewesen, sondern “Vorsicht mit den Adressen, nicht empfehlenswert!”
Das ist dann zwar nicht relevant für die Statistik, aber darauf kommt es mir auch garnicht an - die Warnung an die anderen Mitglieder dürfte trotzdem ankommen.

Natürlich habe auch ich Fehler gemacht: der Erste war, dass ich die Option des unversicherten Versandes überhaupt angeboten habe. Der zweite Fehler war das Nichtabwarten der Kaufabwicklungsmail vor der Beschriftung des Umschlages. Der dritte Fehler was das Überlesen der geänderten Adresse, wobei das nunmal bei so geringen Abweichungen auch schlecht zu vermeiden war.
Der vierte Fehler war die Abgabe der Bewertung, bevor der Käufer “Alles ok” signalisiert hat - sei es per Mail oder durch eine positive Bewertung.

Mein Fazit also:

  • Ich biete keinen unversicherten Versand mehr an.
  • Ich warte in Zukunft immer auf die Kaufabwicklungsmail, und lese diese genauer.
  • Ich bewerte in Zukunft nicht mehr vor dem Käufer.
  • Ich achte auf eine stärkere Trennung von Käufer- und Verkäufer-Account.
  • Ich werde die Nutzung von ebay stark reduzieren, und wo es geht lokalen Möglichkeiten den Vorzug geben.
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