14 / 2009 [15.01.2009] von
hilmi
Nachdem sich mein Blackberry Pearl ja verabschiedet hatte, traf es drei Tage später auch den als Ersatz reaktivierten XDA Cosmo. Zwei Tage T86 und weitere zwei K750, beide mit defektem Stick (Sony-Ericsson-Krankheit) später kam zum Glück der Blackberry Curve 8900 an, und der ist nun der coolste Blackberry, den ich bisher in der Hand hielt.
Das Display rockt hochauflösend, die Rechenpower sorgt für ein sehr geschmeidiges Nutzungsgefühl, und das OS wirkt mindestens so gut durchdacht, wie das des iPhone. Etwas merkwürdig finde ich allerdings die Tastensperre, denn die wird neuerdings durch eine dezidierte Taste an der schmalen oberen Kante aufgerufen und gelöst. Auch der MP3-Player hat eine eigene Play-Taste an eben dieser Kante, und die lässt ihn auch losrödeln, wenn die Tastensperre drin ist. Bisher habe ich weder die Tastensperre versehentlich gelöst, noch den Player versehentlich gestartet. Ich könnte mir aber vorstellen, dass dies beim Rausfingern aus der Hostentasche passieren kann.
Der Keks fühlt sich übrigens ne ganze Ecke hochwertiger an, als der 8100 – bei nur 120 Euro Preisunterschied und den vielen Funktionsunterschieden (größeres Display, QWERTZ-Tastatur, GPS), finde ich das durchaus erstaunlich.
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8 / 2009 [09.01.2009] von
hilmi
Mit “How I met your mother”, natürlich.
Le….gen….-wait for it -…. dary!.
Suit up!
Die Genialität dieser Serie erschliesst sich dem geneigten Zuschauer allerdings mal wieder nur, wenn man sie mit Originaltonspur geniesst. Die deutsche Synchronisation ist wiedermal erheblich schlechter als suboptimal.
Ist es wohl eine Manifestation der Krise des deutschen Privatfernsehens, dass man keine einzige aktuelle Serie auch nur halbwegs hochwertig synchronisiert bekommt? Mich persönlich stört das ja nur insofern, als dass ich mir die Serien im Original besorgen muss, statt sie frei Haus geliefert zu bekommen. Mir wäre es allerdings lieber, wenn ich am DVB-Receiver die englische Tonspur auswählen könnte. Technisch wäre das übrigens kein Problem.
Für die Sender ist das Ganze dramatischer: je schlechter eine Serie synchronisiert wurde, desto schlechter sind ihre Aussichten auf ein Stück vom Quotenkuchen. Und desto unwahrscheinlicher ist ein positives Return Of Investment. Das Serien wie “Lost” oder “My Name Is Earl” in DE nicht so wirklich breit einschlagen, dürfte meines Erachtens eben zu einem nicht unerheblichen Teil an der miserablen Synchronisation liegen. Die ist nämlich neben dem visuellen Eindruck maßgeblich für die Glaubwürdigkeit eines Charakters verantwortlich. Sitzt im Sync-Studio ein Laiendarsteller, merkt man das dem Produkt eben so gut wie immer an. Die Glaubwürdigkeit leidet. Und im Fernsehmarkt auch leider die Chance auf ein positives ROI.
Nachtrag: durchaus interessantes Detail am Rande: die richtig coolen Serien bringen momentan eher die kleinen Sender. Dexter und Californication wären z.B. eigentlich Material für einen Premium-Sendeplatz bei einem der “Großen” gewesen. Aber Letztere spielen offensichtlich lieber sicher, statt sich durch eine mutige Abhebung vom Einheitsbrei vor dem “Untergang” zu retten.
Und ganz ehrlich, selbst die schrecklich nette Familie der Neuzeit ™, aka “Für alle Fälle Jim” hätte Potential für einen der “Großen” gehabt.
Ob Entourage es wohl irgendwann mal nach DE schafft?
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8 / 2009 [09.01.2009] von
hilmi
Vor dieser Entscheidung stand ich die Tage: Blackberry Curve 8900 (neu) vs. iPhone 2G (gebraucht via ebay).
Am iPhone reizte mich einfach das geniale Bedienkonzept, und das war ironischerweise auch der ausschlaggebende Punkt für den Blackberry: so toll das iPhone sich auch bedienen lassen mag, so krass versagt es bei der Eingabe von Texten. Es kann mir keiner erzählen, dass die Bildschirmtastatur sich für die zügige und schmerzfreie Eingabe von mehr als ein paar Wörtern eignet.
Zugegeben: am iPhone habe ich bisher nur Mailaccounts eingerichtet. Aber das reicht mir für die Beurteilung der Texteingabefähigkeiten schon völlig – einen Mailaccount richte ich an einem QWERTZ-Blackberry zehn mal schneller ein.
Da ich mit dem Keks Emails und Kontakte bearbeiten, sowie Kundentermine dokumentieren will, ist die effiziente Texteingabe ein wichtiges Kriterium. Im Prinzip sogar *das* Kriterium. Ausserdem die weiteren Businesskasperfunktionen, wie z.B. eine detailliert konfigurierbare Synchronisation von Kalender, Kontakten, Aufgaben und Notizen mit Outlook.
Das iPhone braucht dafür den iTunes-Dreck, und der lässt sich nur äusserst rudimentär konfigurieren.
Also habe ich soeben den Curve bestellt, auch wenn mein 8100 sich nicht wirklich mit Ruhm bekleckert hat: nach nur 8 Monaten stieg er mit defekter Tastatur aus. Ein Schmerz im Hintern ist übrigens der aufgrund dieses Ausfalles reaktivierte XDA Cosmo. Das lahme Windows, die vielen kleinen Ungereimtheiten in der Bedienung, ein Bug im SMS-Programm – nee, das geht gar nicht mehr. Und da Windows Mobile leider auch auf nem XDA Touch HD noch saugt (auch wenn es praktisch ist, damit einen x1000km entfernten Server via RDP steuern zu können
), kommt mir das Zeug nicht mehr in die Hosentasche. Na, vielleicht in 5 Jahren nochmal.
Geschrieben in Apfelgeschichten, Arbyte |
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8 / 2009 [09.01.2009] von
hilmi
Die Kölner tun sich dieser Tage recht schwer: mit solchen Schnee”massen” (es sind ja nur ca. 8 cm) hatte man schon seit mindestens 10 Jahren nicht mehr zu tun. Dementsprechend löchrig ist offensichtlich die Erinnerung an den korrekten Umgang mit Schnee auf Gehwegen: die Hausbesitzer sind für die Räumung zuständig. Ein großer Teil der Geh- und Radwege in Köln ist aber seit mittlerweile 5 Tagen ungeräumt, und stellenweise richtig schön glattgefroren.
Die meisten Radfahrer offenbaren da eine weitere Bildungslücke: statt STVO-konform auf die Fahrbahn, weichen sie von den größtenteils unbefahrbaren Radwegen auf die zumindest in Hauswandnähe (!) mittlerweile meist freien Gehwege aus. Dümmer und gefährlicher geht es nicht!
Sind die Menschen wirklich so beschränkt, oder ist das eventuell eine Folge der Kölner Verkehrspolitik, die die Radler seit Jahrzehnten von der Fahrbahn zu verdrängen versucht?
Die Konsequenz, mit der die Stadt dies tut, führt offensichtlich dazu, dass der Radfahrer lieber sich selbst (ich sehe momentan täglich Radler, die tatsächlich versuchen die Eisbuckelpisten entlangzufahren) und/oder Fußgänger massiv zu gefährden, als sich an die geltenden Verkehrsregeln zu halten und die Fahrbahn zu nutzen – was ganz “nebenbei” selbst ohne Eisbuckel meist sicherer wäre, als auf dem Radweg zu fahren.
Geschrieben in Colonia, Ernsthaft |
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8 / 2009 [09.01.2009] von
hilmi
…können sehr lecker sein. Wenn sie nicht von Lorenz sind!
Das, was die in die Tüte packen, hat mit leckeren Wasabi-Erdnüssen ausser dem Namen absolut nichts gemeinsam. Beißend ist da nicht, wie erwünscht, das Wasabi-Aroma, sondern ein penetranter, irgendwie “chemischer” Nebengeschmack. Und hoffnungslos versalzen sind sie auch noch. Also: Finger weg, und lieber die “echten” von Kristo kaufen. Die gibt es z.B. bei ebay.
Geschrieben in Kulinarisch |
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