146 / 2009 [27.05.2009] von
hilmi
Eine ganz hervorragende Idee, ist das, was Jürgen Schmidt sich da für Windows 7 wünscht: einen herstellerübergreifenden Softwareupdate-Dienst.
Nicht nur, weil das Nachziehen der Updates für ein vernachlässigtes System ein Schmerz im Hintern ist, sondern auch, weil die eigenen Update-Dienste der meisten Hersteller ein noch viel größerer Solcher sind.
Der Anwender sähe sich dann nicht mehr mit mehreren quengelnden Updatern konfrontiert, die womöglich auch noch alle ihren eigenen Neustart des Systems iniitiieren möchten. Das erhöht den Updatewillen erfahrungsgemäss enorm - eine der meistgehörten Ausreden für nicht installierte Updates ist “aber dann will der Rechner immmer neu starten”.
Und es würden nicht mehr unnötig Ressourcen für x verschiedene Update-Dienste verschwendet - ob der Rechner beim Systemstart nur den BITS+Autoupdate startet, oder noch zusätzlich die Updater von Adobe, Installshield, Java und Apple, macht sich durchaus bemerkbar.
Geschrieben in Arbyte, Computer, IT-Sicherheit |
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141 / 2009 [22.05.2009] von
hilmi
Ein gutes, wenn auch wieder mal erschreckendes, Beispiel, wie in Köln verkehrspolitisch gedacht wird, findet sich hier:
An der Hammerschmidtstraße soll lediglich eine Linie auf die Straße gepinselt werden. Allerdings soll die Fahrbahn deutlich verbreitert werden. Über diesen Plan erboste sich Gerhard von Dreusche (SPD): „Die ungeschützten Radfahrer sollen auf der Straße fahren und damit den Verkehr bremsen“, sagte er.
Man möchte die Radfahrer also lieber dem höheren Unfallrisiko auf einem Radweg aussetzen, als sie eventuell den Verkehr bremsen zu lassen. Sehr eventuell, denn es ist doch von einer breiteren Fahrbahn und einem aufgemalten Schutzstreifen die Rede - eine Bremsung des Verkehrs (interessant, übrigens, dass die Radfahrer offensichtlich nicht zum Verkehr gezählt werden) wäre also nur dann gegeben, wenn der KFZ-Verkehr regelmässig den Schutzstreifen benutzen muss.
Für weniger Zündstoff sorgte die Straße „Am Feldrain“. Hier seien bis zu 14 000 Autos und Lkw pro Tag gezählt worden. Ab dieser Größenordnung seien getrennte Rad- und Fußwege in beide Richtungen vorgesehen. Zumindest hier können Radfahrer also demnächst entspannt fahren.
Auf den meisten Radwegen fährt man nur entspannter, wenn man die Tatsache ignoriert, dass das Unfallrisiko dort signifikant höher ist, als auf der Fahrbahn.
Geschrieben in Colonia, Radfahren |
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