Amtsblatt Nr. 1-2011/FIzEdW

113 / 2011 [24.04.2011] von hilmi

Bekanntmachung laut §1 Abs. 42 BekmG:

1. Das FIzEdW verkündet die Gründung einer Sonderkommission zur Verbesserung der allgemeinen Brüderzufriedenheit (SKzVdaBzfh)

2. Das erste Projekt der SKzVdaBzfh basiert auf neuesten Forschungsergebnissen eines dem FIzEdW sehr nahestehenden hochkarätigen Wissenschaftlers: Bielefeld wäre noch viel schöner, wenn es sich in Köln befände!

Die SKzVdaBzfh hat daher unverzüglich mit den Planungen zur Verlegung Bielefelds nach Köln unter dem Projektnamen “Bielefeld 42″ begonnen. Die derzeit wichtigste noch zu klärende Frage ist die nach dem an Ehrenfeld angrenzenden Stadtteil Kölns, der mit Bielefeld den Platz tauschen muss – um den Bielefeldern die Umgewöhnung nicht unnötig zu erschweren, und den Portativitätskoeffizenten für die Brüderzufriedenheit zu maximieren, ist eine Umbenennung Bielefelds leider nicht möglich, Bielefeld muss also zukünftig neben Ihrefeld zu liegen kommen (Leistungskurs Logik: 1+ mit Sternchen). Aus den gleichen Gründen kommt das Überschreiben prinzipiell fehlgenutzter Flächen in der Nähe Kölns (Leverkusen, Düsseldorf) mit Bielefeld nicht in Frage.
Vorschläge werden gerne über die Kommentarfunktion angenommen!

Bezüglich der technischen Umsetzbarkeit des Projektes “Bielefeld 42″ sind die Wissenschaftler des FIzEdW indes sehr zuversichtlich: das seit Gründung des FIzEdW in Planung befindliche Weltherrschaftsergreifungsgerät (WEG) lässt sich dank seines modularen Aufbaus entsprechend modifizieren.

3. Die SKzVdaBzfh erhält ca. 42 % der Ressourcen des FIzEdW, daher kann es bei der Bearbeitung von Wetterhervorsagen für unbestimmte Zeit zu erheblichen Verzögerungen kommen. Für das Projekt “WE 42″ sind keine Verzögerungen zu erwarten.

Das FIzedW dankt für Ihre Aufmerksamkeit und die Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen.

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Hilmis Album Top5 04/2011

107 / 2011 [18.04.2011] von hilmi

1. Frivolous – Meteorology
2. Frivolous – Meteorology
3. Frivolous – Meteorology
4. Frivolous – Meteorology
5. Frivolous – Meteorology

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Nicht so gut, wie erhofft, und schlimmer als erwartet

107 / 2011 [18.04.2011] von hilmi

Ich habe ja den Verdacht, dass der Versuch alle Fehlleistungen der Kölner Verkehrsplaner im Internet zu dokumentieren früher oder später zu einer Notabschaltung wegen Speicherplatzmangel führen würde.
Da für eine solche Dokumentation aber auch mehrere Lebenszeiten notwendig wären, habe ich angesichts der drängenderen Probleme unserer Gesellschaft keine Bedenken meinen Teil dazu beizutragen. ;-)

Stein des Anstoßes ist in diesem Fall die frisch umgebaute Venloer Straße zwischen Ehrenfeldgürtel und Innere Kanalstraße. Was war ich frohen Mutes, als ich letztes Jahr von den Plänen erfuhr, man wolle dort den Fahrradverkehr vom gefährlichen (und hier auch schon seit Jahren nicht mehr benutzungspflichtigen) “Radweg” wieder auf die Fahrbahn bringen. Optimistisch, wie ich nun mal bin, hatte ich mir von dem Projekt einen gewissen Pilotcharakter erhofft, zumal die Aussage mit der Verlegung des Radverkehrs auf die Fahrbahn nicht auf dieses Projekt beschränkt klang. Nicht nur die gerade im Endstadium befindliche Erneuerung des Radweges am Stadtwaldgürtel holte mich diesbezüglich in die Realität zurück.

Ein paar Tage zuvor konnte ich mir auch auf der Venloer nur noch die Haare raufen (steht mir allerdings ;-) ), nachdem einige größere Markierungsarbeiten abgeschlossen waren. Was den Rad- und Autofahrern dort nun zugemutet wird, ist eine hanebüchene Unverschämtheit. Die mangelhafte Konsequenz des Konzepts ist da nur der geringste Vorwurf, viel schlimmer finde ich die resultierende mutwillige Gefährdung von Mensch und Blech, die man uns hier zwar sanft (weil ohne rechtliche Bindung), aber deutlich (Markierungen) aufdrängt.

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Bild 1: Der Radler ist gerade vom Ehrenfeldgürtel in Richtung Innenstadt für ca. 800 Meter bequem und sicher auf der Fahrbahn gefahren, als ihm hier an der Piusstraße – rechtlich übrigens völlig unverbindlich – eine Verlegung seines Vektors auf den “Radweg” aufgezwungen vorgeschlagen wird. Dass die Annahme dieser “Einladung” ihm mit einem erhöhten Unfallrisiko direkt an der nächsten Einmündung in Rechnung gestellt wird, wird allerdings verschwiegen. Davon abgesehen ist es sowohl von der Verkehrssituation, als auch von den Platzverhältnissen an dieser Stelle völliger Schwachsinn die Radler auf den Bürgersteig umzulenken: wir haben weiterhin Tempo 30 angeordnet, und die Fahrbahn ist hier mehr als breit genug nicht wesentlich weniger breit als auf dem Rest der Strecke.
Selbst, wenn die ab der Kreuzung benutzungspflichtige Fortführung des “Radweges” sinnvoll wäre, ist diese Lösung noch die denkbar schlechteste – man könnte dann die Radler an der Ampel zum Wechsel verpflichten.

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Bild 2: So geht das unmittelbar nach der Verschwenkung auf den “Radweg” weiter. Das in den “Radweg” hineinragende geparkte Fahrrad ist für solche “Radwege” in Köln symptomatisch, und in dieser Ausprägung auch noch “harmlos” – solch sozial eingeschränkte Kollegen sperren (durchaus auch benutzungspflichtige) Wege gerne auch mal mehr als zur Hälfte. Das, und die unterschiedliche Sportlichkeit der Radlergemeinde fördert hier gefährliches (und natürlich verbotenes) Gehwegradeln.
Dass die Rennleitung (aka Freund-und-Helfer) mir hier keinen Strick daraus drehen kann, dass ich (mindestens) bis zur Kreuzung mit der Inneren noch die Fahrbahn benutze, ist leider nur ein schwacher Trost, weil den meisten Radlern einfach nicht bekannt. Entsprechend häufig sieht man hier eilige Zeitgenossen auf dem Gehweg Gelegenheitsradler überholen.

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Bild 3: Ich habe an der Kreuzung Innere Kanalstraße gewendet, und fahre nun stadtauswärts. Die gelbe Markierung suggeriert eine temporäre “Anordnung”, aber leider wird der weitere Verlauf zeigen, dass man das gerne permanent so hätte.

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Bild 4: Platz ist auch hier auf der Fahrbahn mehr als genug. Konzeptuell ist es völlig unlogisch hier den Radverkehr auf den Bürgersteig zu lenken, um ihn dann nur…

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Bild 5: …ca. 100 Meter weiter wieder auf die Fahrbahn zu führen. Hier sind zwar noch 50 km/h erlaubt, aber faktisch nicht mehr möglich, weil fast immer zu viel Blech anwesend ist.

Für ungefähr 800 Meter ist die Welt nun wieder in Ordnung, 4- und 2 Rädler bewegen sich ziemlich harmonisch und rücksichtsvoll. Wobei ich durchaus anmerken muss, dass es nicht wenige Radler gibt, die hier grob patzen. Da wird leider zu oft die Markierung als “Spur” verstanden, und teilweise halsbrecherisch rechts und links am Blech vorbeigeschlittert.

Kurz vor der Kreuzung mit dem Ehrenfeldgürtel wird es dann so richtig absurd:

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Bild 6: Wir sehen hier deutlich die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h, die (meines Wissens) bis zur nächsten Einmündung (in diesem Fall also der Ehrenfeldgürtel) gilt, und (WIMNI) eine Radwegbenutzugngspflicht negiert.

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Bild 7: wer sich hier über den netten AutofahrerAutohalter, aufregt, liegt völlig falsch. Man sollte ihm dankbar sein, dass er einem entgegen der angedrohten angeordneten Benutzungspflicht die Benutzung des Radweges erspart, und die legale Reise auf der sichereren Fahrbahn ermöglicht (die Nutzung des “Radweges” wird durch ihn unzumutbar). Zumal hinter der Kreuzung für weitere 1,5 km keine Benutzungspflicht mehr besteht – wir haben es hier also mit einem der kürzesten benutzungspflichtigen Radwege Kölns zu tun…geschätzte 50 Meter. Kürzer ist glaube ich nur noch das Stück an der Ecker Innere Kanalstraße / Neusser Straße stadteinwärts an der Ampel.

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